Kuscheln tut Babys gut und macht gesund

Jacqueline

Streichelt eure Babys! Liebkosungen fördern nicht nur die emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind, sie können sogar die Gesundheit der Kinder beeinflussen. Forscher fanden heraus, dass liebevolle Streicheleinheiten positiven Einfluss auf die DNA haben.

Kuscheln schafft Vertrauen

Ich kann mich noch gut daran erinnern: Eine Freundin erzählte mir, dass ihr Sohn mit acht Jahren nachts immer noch regelmäßig zu ihr ins Elternbett kam. „Irgendwann ist das mit dem Kuscheln doch eh vorbei, also genieße ich es, solange die Kinder es wollen“, sagte sie zu mir. Natürlich kann das starke Bedürfnis eurer Babys und Kinder nach körperlicher Nähe gerade nachts an euren Kräften zehren. Deswegen haben mein Mann und ich uns immer abgewechselt, um den Kindern beim Einschlafen zu helfen. Im Grunde sind diese ersten Jahre doch die schönste Zeit. Nie wieder sind wir so nah miteinander wie am Anfang, wenn unsere Kinder klein sind. Wenn das frischgeborene Baby auf unserem Bauch liegt, wenn wir es stillen, im Arm wiegen, herumtragen, die kleinen Ärmchen und die runden Pausbäckchen streicheln. Schon länger war bekannt, dass intensiver Hautkontakt zwischen Eltern und Kind die frühkindliche Entwicklung fördert und ein Geborgenheitsgefühl auslöst. Eine Voraussetzung, um Vertrauen aufzubauen. Jetzt fanden Forscher heraus, dass liebevolles Kuscheln sogar die DNA verändert.

Kuscheln verändert die DNA

Im Rahmen einer Studie der University of British Columbia und des BC Children‘s Hospital untersuchten Forscher 94 gesunde Kinder. Sie baten Eltern von fünf Wochen alten Babys, ein Tagebuch zu führen. Darin notierten die Eltern das Verhalten ihrer Kinder, wie sie schliefen, ob sie sich aufregten oder weinten, wie sie aßen. Außerdem protokollierten die Eltern die Dauer der Pflege, die mit Körperkontakt verbunden war. Etwa viereinhalb Jahre später untersuchten die Forscher die DNA der Kinder. Das Ergebnis: Bei den Kindern, die als Säuglinge weniger Körperkontakt hatten, war das molekulare Profil in ihren Zellen für ihr Alter unterentwickelt. An bestimmten Stellen der DNA konnten die Forscher insgesamt fünf Unterschiede feststellen, die für das Erbgut, das Immunsystem und den Stoffwechsel eine Rolle spielen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Kinder auch in ihrer biologischen Entwicklung zurück liegen.

Wenn eure Kinder nur mit Körperkontakt einschlafen oder tagsüber viel getragen werden möchten, könnt ihr also besten Gewissens auf ihre Bedürfnisse eingehen. Damit verwöhnt ihr eure Kinder keinesfalls, im Gegenteil: ihr stärkt sie sogar. Denn liebevolles Berühren ist für eure Lieblinge eine ebenso wichtige Nahrung wie Mineralien, Vitamine und Proteine.

 

Kuschelige erste Weihnacht: So schenkt ihr richtig

Ihr feiert das erste Weihnachtsfest mit eurem Kind und fragt euch, ob euer Schatz schon Geschenke bekommen soll? Darauf können wir euch keine eindeutige Antwort, aber einige Anregungen geben. Denn ausschlaggebend dafür, dass euer Baby ein fröhliches erstes Weihnachtsfest erlebt, ist weniger die Anzahl der Geschenke, als vielmehr die Stimmung in der Familie.

 

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