Freunde fürs Leben: So können Kinder ihre Tierliebe ausleben

Verena

Bereits sehr früh empfinden kleine Kinder große Zuneigung zu Tieren. Wie gut, dass ihr diese Sehnsucht auch mit Kuscheltieren stillen könnt!

Was wäre Pippi Langstrumpf ohne ihren Affen Herr Nilsson und ihr Pferd Kleiner Onkel? Was Pettersson ohne den Kater Findus? Sie wären für Kinder nur halb so interessant. Die Kleinen lieben Tiere und genau deshalb sind Tiere aus Märchen, Kinderbüchern und -filmen nicht wegzudenken. Sie treten als handelnde Personen auf, die sprechen können und Gefühle haben. Sie sind Helfer, Gefährten, Seelenverwandte oder auch Gegenspieler und manchmal verwandeln sie sich sogar. Gelegentlich sind Tiere in Literatur und Film dem Menschen durch Stärke, Weisheit und Magie überlegen, wie zum Beispiel Löwen, Schildkröten und Elefanten. Oft sind sie aber auch gleichwertig und nehmen die Rolle von Brüdern und Schwestern ein, wie Hunde und Affen. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich Tiercharaktere, die Dinge tun, die wir Menschen vermeintlich nicht dürfen: faul sein, gefräßig, ungeschickt, frech oder frei – und einfach sie selbst sein. Faultiere, Kater und Bären sind solche liebenswerten Anti-Helden.

Kinder brauchen Tiere

Aber nicht nur als Fantasiewesen lieben eure Kinder Tiere. Schon als Baby im Alter von drei bis sechs Monaten interessiert sich euer Liebling insbesondere für Tiere und kann sie von unbelebten Objekten unterscheiden. Euer Baby beobachtet alle Dinge, die sich eigenständig bewegen und ein Gesicht haben, mit großer Aufmerksamkeit. Mit sechs Monaten betrachtet es Gesichtszüge ausgiebig und könnte sogar die Gesichter von Affen auseinanderhalten. Eine Fähigkeit, die es mit dem Erwachsenwerden wieder verliert. Das Interesse für Tiere übertragen Babys auch auf Spielzeug. So können sie zum Beispiel eine Holzgiraffe im Puppenhaus von einem Holztisch unterscheiden, weshalb sie bei der Giraffe mit größerer Aufmerksamkeit reagieren. Kleine Kinder sind von Tieren fasziniert und haben meist keine Berührungsängste. Sie gehen spontan auf sie zu und folgen dabei einem inneren Bedürfnis, mit Tieren zusammen zu sein. Mit zunehmendem Alter differenziert sich dann die emotionale Beziehung zu unterschiedlichen Tieren, die geprägt wird durch Literatur, Filme und persönliche Erfahrungen, sodass Kinder Lieblingstiere, aber auch Abneigungen oder Ängste vor Tieren entwickeln. Viele Kinder verspüren im Vorschulalter den Wunsch nach einem Haustier und bringen damit oftmals ihre Eltern in die Bredouille, denn nicht jeder Haushalt eignet sich für ein Haustier. Außerdem teilen Hund, Katze und Co., obwohl sie ein kuscheliges Fell haben, nicht immer das Schmusebedürfnis eures Kindes.

Kuscheln mit wilden Tieren

Die Sehnsucht, Tieren nah zu sein, können Kinder auch mit Kuscheltieren stillen. Diese ersten selbst gewählten und heiß geliebten schmusigen Gefährten werden die endlosen Streicheleinheiten ganz sicher auch genießen. Abgesehen davon, dass Kuscheltiere kleinen Kindern viel Geborgenheit vermitteln, können eure Kinder mit ihnen auch einen Teil ihrer Fürsorge für Tiere ausprobieren: Wenn sie Kuscheltiere füttern und ausführen, bürsten oder ins Körbchen legen, erleben sie sich dabei als Beschützer. Manche Kuscheltiere wie der Bär Gildehard Günsburg oder das Schäfchen Emmala sind inzwischen echte Klassiker. Sie sind aus vielen Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Ein besonders treuer Begleiter ist der Hund Glen Glattstett. Er ist ein echter Schmuser und immer dankbar für liebevolle Streicheleinheiten. Er spendet gerne Trost und kann richtig gut zuhören.

 

Aber es gibt noch viel mehr tierische Begleiter. Fast jede Spezies ist in der bunten Patchwork– oder der kuschelweichen Sweety-Kollektion als Stofftier erhältlich. An der Seite des wilden Silvio Savanne fühlen sich Kinder stark wie ein Löwe und trauen sich alles zu. Der mutige Freund mit seiner Prachtmähne ist bestens geeignet, um kleine Abenteuer zu bestehen und nachts gut bewacht einzuschlafen. Durch dick und dünn gehen kann man mit dem Panda Shaggi Shanghai. Der knuffige Exot ist gutmütig und seidenweich. Für die ganz große Liebe gibt es so manchen Gefährten in XXL. Elefant, Fuchs oder Bär bringen es auf satte 80 cm. Bei dieser eindrucksvollen Kuschelgröße schlagen Kinderherzen höher. Und die wilden Tiere werden zu den besten Freunden, die man nicht nur gerne umsorgt, sondern von denen man sich richtig gut beschützen lassen kann.