Mama mit Baby (Peopleimages | www.istockphoto.com)

Das Geheimnis glücklicher Babys

Jenny

Zehn Tipps, damit es eurem Baby gut geht. Ihr werdet staunen, wie leicht das Glück zu finden ist.

Euer Baby ist euer größter Schatz. Natürlich möchtet ihr, dass es zufrieden ist. Nicht nur, weil das Leben mit einem zufriedenen Baby leichter ist. Sondern weil ihr ihm von Herzen sein Glück wünscht. Aber was macht ein Baby wirklich glücklich? Wir lüften das Geheimnis glücklicher Babys und verraten euch zehn Dinge, die ganz einfach umzusetzen sind:

 

Kuschelige Nähe

Kuscheln ist für Babys lebenswichtig. Klar, die Nähe von Mama oder Papa vermittelt Geborgenheit, euer Baby fühlt sich sicher und beschützt. Doch darüber hinaus hat Körperkontakt echte gesundheitliche Vorteile. Er stabilisiert den Herzschlag, die Körpertemperatur und den Blutzuckerspiegel eures Babys und sorgt dafür, dass es weniger weint. Besonders wohltuend für Babys ist der Haut-zu-Haut-Kontakt. Er verstärkt die positiven Wirkungen des Kuschelns und beschleunigt die Entwicklung eures Babys. Legt also öfter mal Kuschelpausen ein oder tragt euer Baby dicht an euch geschmiegt in einem Tuch.

 

Abwechslungsreiches Spielen

Babys sind kleine Entdecker, sie lieben es, die Welt zu erkunden. Spielen regt alle Sinne an und fördert so die körperliche und geistige Entwicklung eures Babys. Schafft ihm also genügend Abwechslung. Ihr könnt ihm Dinge in der Wohnung zeigen und es Alltagsgegenstände erkunden lassen. Auch Kuscheltiere kann es berühren oder mit speziellem Lernspielzeug quietschen, knistern und rasseln.

 

Verständnisvolle Zuwendung

Ihr macht euer Baby glücklich, wenn ihr auf seine Bedürfnisse reagiert. Dabei ist es gar nicht so wichtig, dass ihr jedes Weinen, Quengeln oder Schreien richtig deutet. Es geht darum, dass ihr überhaupt reagiert. Wendet euch eurem Baby liebevoll zu, sobald es euch braucht, und schenkt ihm eure Aufmerksamkeit.

 

Ausgelassene Bewegung

Euer Baby möchte sich bewegen. So entdeckt es den eigenen Körper und erschließt sich die Welt. Bewegung führt nicht nur dazu, dass die Muskeln gestärkt werden, sondern hilft auch dabei, dass sich die Synapsen im Gehirn richtig bilden. Traut eurem Baby ruhig etwas zu. Lasst es den Boden erkunden, sobald es sich drehen oder krabbeln kann – der Boden ist ein wichtiger Erfahrungsraum. Wenn es die Treppe hinaufklettern will, unterstützt diese Eigeninitiative. Bleibt dabei einfach an seiner Seite.

 

Wohlfühltemperatur

Achtet darauf, dass eurem Baby nicht zu kalt oder zu heiß ist. Babys können ihre Temperatur noch nicht so gut selbst regulieren – und vor allem können sie euch noch nicht deutlich sagen, was ihnen fehlt. Fühlt deshalb ab und zu seinen Nacken. Ist er verschwitzt, ist eurem Baby zu heiß, ist er kalt, dann friert es. Wie ihr euer Baby bei jedem Wetter richtig anzieht? Meistens liegt ihr mit bequemer Kleidung im Zwiebel-Look genau richtig.

 

Spannende Klänge

Schon im Bauch war euer Baby umgeben von Klängen. Es hat eurer Stimme gelauscht, den Geräuschen eures Körpers und den fernen Tönen und Melodien, die von außen hereindrangen. Nach der Geburt liebt euer Baby vor allem eure vertraute Stimme. Sprecht oft mit ihm und singt ihm Lieder vor. Ihr könnt auch gemeinsam eure Lieblingsmusik hören und dazu tanzen. Zeigt eurem Baby ruhig Gegenstände, die verschiedene Geräusche produzieren – das kann ein Föhn sein oder der Bagger vor dem Haus.

 

Erholsame Ruhepausen

Die vielen neuen Reize, denen euer Baby ausgesetzt ist, machen es müde. Achtet darauf, dass es genügend Pausen einlegt, um sich zu erholen. Ruhe ist wichtig. Ihr könnt euer Baby in einen abgedunkelten Raum bringen und beruhigend eure Hand auf seinen Bauch legen, bis es einschläft.

 

Vertraute Rituale

Babys müssen sich erst in der Vielfalt der Welt orientieren. Alles ist neu und aufregend. Wiederkehrende Abläufe und Rituale helfen ihm, den Tagesablauf zu verinnerlichen und sich sicher zu fühlen. So kann es auch einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickeln. Es macht euer Baby glücklich, Vertrautes wiederzuerkennen. Wenn ihr ihm also immer dasselbe Gutenachtlied vorsingt, wird es sich wohlfühlen.

 

Echte Quality Time

Gerade beim zweiten Kind passiert es oft, dass das Baby „irgendwie mitläuft“. Es ist zwar im Tragetuch oder dem Kinderwagen dabei, es wird gefüttert und in den Schlaf begleitet – aber das geschieht nicht immer mit voller Aufmerksamkeit. Logisch, im Mama-Kopf spukt schon die nächste To-do-Liste herum. Achtet deshalb darauf, dass ihr euch mindestens einmal am Tag Zeit nehmt für echte Quality Time mit eurem Baby. In dieser Zeit solltet ihr mit eurer Aufmerksamkeit ganz bei ihm sein. Wie wäre es mit einer schönen Babymassage? Das stärkt die Bindung und macht euer Baby garantiert glücklich.

 

Glückliche Eltern

Entspannte, glückliche Eltern sind die beste Voraussetzung für glückliche Babys. Macht euch also nicht zu viele Sorgen, ob es eurem Baby wirklich gut geht. Gesteht euch zu, dass ihr nicht alles perfekt machen könnt. Seid für euer Baby da, so gut ihr könnt – und gönnt euch kleine Momente für euch. Durch Selbstfürsorge sammelt ihr neue Kraft und Zufriedenheit. Und die wirken positiv auf euer Baby.