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Ab ans Meer! Das muss unbedingt mit

Jacqueline

Strandurlaub fördert die Entwicklung eures Kindes. Spielzeug braucht es kaum. Aber an ein paar andere Dinge solltet ihr denken.

Ein Tag am Meer ist ein Fest für die Sinne. Das Rauschen der Wellen füllt eure Ohren, es riecht nach Salz, Sandkörner prickeln unter euren Füßen und das Sonnenlicht liegt warm auf der Haut. Das Beste daran: Auch eure Kinder lieben den Strand und das Meer – und beschäftigen sich ungewohnt ausdauernd mit Muscheln, Steinen, Sand und Wasser.

Das Matschen und Plantschen mit Schlamm und Wasser fördert euer Kind sogar in seiner Entwicklung. Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan. Es ist bekannt, dass Reize auf der Haut bei Babys die Reifung des Gehirns fördern. Nicht umsonst sollen sie so oft wie möglich getragen und gekuschelt werden. Ähnlich funktioniert das auch bei älteren Kindern.

Sonne, Sand und Wasser bieten vielfältige Spürreize auf der Haut, zudem werden an einem Tag am Meer auch alle anderen Sinnesorgane gefordert. Das kindliche Gehirn liebt das. Die Fantasie wird angeregt und eine Basis für gutes Lernen und seelisches Wohlbefinden geschaffen. Viel Spielzeug müsst ihr also zum Strand nicht mitnehmen. Für Beschäftigung sorgen die Naturmaterialien. Aber an die richtige Kleidung und ein paar andere Dinge solltet ihr denken.

 

Luftige Kleidung aus Baumwolle

Damit euer Kind nicht schwitzt, sollte die Kleidung aus hundertprozentiger Baumwolle sein. Die liegt angenehm und kuschelweich auf der Haut. Fröhlich-leichte Sommerkleider lassen Luft an die Beine und wecken schon beim Anblick der Motive die Urlaubslust – mit Seepferdchen, Seesternen oder saftigen Südfrüchten. Für das bequeme Spielen am Strand sind auch weiche Bermudas mit elastischem Bund und kurze Shorts geeignet. Dazu passt ein lässiges T-Shirt, zum Beispiel mit besonderer Meeresstickerei, einem tapferen Seeräuberbär oder einem fröhlichen Surferkrokodil.

 

Gut geschützt durch den Sonnentag

Damit euer Kind in Ruhe seine Sinneserfahrungen machen kann, muss es gut vor Hitze und Sonnenbrand geschützt sein. Eine Mütze mit Nackenschutz verhindert Verbrennungen auf dem Köpfchen oder der empfindlichen Nackenpartie, vor allem bei Babys.

Wichtig ist natürlich auch der richtige Hautschutz. Schmiert euer Kind mehrmals täglich gut mit Sonnencreme ein, am besten alle zwei Stunden. Je näher ihr am Meer seid, je wolkenloser der Tag und je näher am Äquator, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Er verlängert die Zeit, die ihr ohne Hautrötung in der Sonne verbringen könnt. Den Lichtschutzfaktor, den euer Kind braucht, könnt ihr individuell errechnen.

Nutzt das notwendige Eincremen doch für ein kleines Ritual und macht eine Massage daraus. Mit einer schönen Streichelgeschichte wird das Eincremen für euer Kind nicht nur zur Sinneserfahrung, sondern auch zu einer Fantasiereise.

 

Erholsame Pausen für kleine Wasserratten

Denkt daran, dass euer Kind ab und zu eine Pause braucht, am besten im Schatten. Nach dem Toben im Wasser, dem Hüpfen durch Wellen und Tauchen nach Muscheln könnt ihr die kleine Wasserratte in ein flauschiges Badehandtuch wickeln. Auch einen Bademantel oder Badeponcho solltet ihr immer dabei haben. Darin kann sich euer Kind einkuscheln, während es trocknet und zur Stärkung einen Snack verputzt. In Brotboxen bleiben Apfelschnitze oder Kekse sandfrei und frisch. Und ein großer Schluck aus der eigenen Piraten-Trinkflasche bringt sowieso maritime Kräfte zurück. Danach geht es gestärkt auf zum nächsten Abenteuer am Meer.